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Gazprom-Chef Miller: Gaskraftwerke helfen beim Klimaschutz



Alexej Miller
Buenos Aires. Die Europäer könnten nach Ansicht von Gazprom-Chef Alexej Miller mit der Investition in moderne  Gaskraftwerke deutliche Fortschritte beim Klimaschutz machen: «Wenn etwa die Hälfte der derzeitigen Kohlekraftwerke durch moderne Gaskraftwerke ersetzt werden wuerde, wird der CO2-Ausstoß genauso reduziert wie bei einer Umrüstung auf Windkraft. Und das bei nur einem Drittel der Kosten», sagte Miller am Dienstag auf der Weltgaskonferenz in Buenos Aires. Erdgas sei zudem als zuverlässige Energiequelle Solar- und Windenergie, Wasser- aber auch Kernkraft überlegen. «Aus erneuerbaren Energien kann niemand eine dauerhafte Energieversorgung auf hohem Niveau garantieren.»

Nach Millers Worten wird auf ein 20. als «Öljahrhundert» ein 21. als «Gasjahrhundert» folgen. «Gazprom ist dabei der globale Marktführer bei der Versorgung der Welt mit Gas.» Nicht nur, dass das russische Unternehmen heute schon mit einem Marktanteil von 17 Prozent an der weltweiten Förderung die Nummer eins sei. «Unserem Unternehmen gehören auch die größten natürlichen Gasreserven der Welt, die auf 33,1 Billionen Kubikmeter geschätzt werden. Das sichert uns eine kontinuierliche Weiterentwicklung.» Zudem habe Gazprom mit 160 000 Kilometern Leitungen das größte Pipelinenetz der Welt.

Mit den geplanten Leitungen Nord Stream durch die Ostsee und South Stream durch das Schwarze Meer werde das Netz nicht nur erweitert, sondern West- und Mitteleuropa Versorgungssicherheit garantiert. Durch die Nordleitung solle 2011, durch die Südtrasse nicht später als 2015 Gas fließen.

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