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Gasbranche setzt auf langfristiges Wachstum



Gazprom-Chef Alexej Miller in Buenos Aires
Buenos Aires (dpa) - Die Gasbranche setzt nach der aktuellen Delle für die nächsten 20 Jahre wieder auf ein weltweit ungebrochen starken Wachstum und langfristige Investitionen. «Ich gehe nicht davon aus, dass die aktuelle Wirtschaftskrise das bisherige Wachstum der Gasindustrie nachhaltig beeinflussen wird», sagte der Präsident der Internationalen Gas-Union (IGU), der Argentinier Ernesto López Anadón, am Freitag zum Abschluss der 24. Weltgaskonferenz in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires. «Während des Treffens haben viele Vertreter großer Unternehmen der Branche betont, dass sie ihre Investitions- und Projektpläne beibehalten wollten», fügte er hinzu.

In zwei bis drei Jahren werde sich die Gasbranche deshalb vollständig von der Krise erholt haben, sagte López Anadón voraus. Das langfristige Wachstum hänge aber auch stark von geopolitischen Entscheidungen ab. Dabei werde Gas als «sauberere» Energiequelle andere Energieträger wie Öl und Kohle ersetzen können. Wichtig sei jedoch eine engere Zusammenarbeit zwischen Produzenten- und Konsumentenländern. Nach dem Auf und Ab der Preise für Gas sucht die Branche derzeit nach Kontinuität.

An dem Treffen hatten seit Montag 3500 Unternehmer, Experten, Wissenschaftler und Regierungsvertreter aus 83 Ländern teilgenommen, darunter auch Gazprom-Chef Alexej Miller. Die Weltgaskonferenz findet seit 1931 im Abstand von drei Jahren statt. Mitglieder des Verbandes sind nach dessen Angaben 102 Unternehmen und Organisationen aus allen Erdteilen.

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Weltgaskonferenz



Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Weltgaskonferenz.

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