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Ergebnisse des Arbeitstreffens zwischen Alexej Miller und Dr. Jürgen Hambrecht

Moskau, 12.07.2004. In der Gazprom-Zentrale fand heute ein Treffen des Vorsitzenden des Vorstands der OAO Gazprom, Alexej Miller, mit dem Vorsitzenden des Vorstands der BASF AG, Dr. Jürgen Hambrecht, statt.
 
Es wurden Ergebnisse und Aussichten der Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen erörtert; diese umfasst zurzeit sowohl Erdgaslieferungen nach Deutschland als auch Gasverkäufe an Kunden in an-deren europäischen Ländern. Thema des Gesprächs im Rahmen des Treffens war die Weiterentwickung der gaswirtschaftlichen Infrastruktur in Europa und die Rolle der Joint Ventures zwischen Gazprom und BASF in diesem Prozess. Ein weiteres Thema des Gesprächs zwischen Alexej Miller und Dr. Jürgen Hambrecht war die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen auf dem Gebiet der Petrochemie.
 
Es wurde vereinbart, die Beratungen über den Ausbau der Kooperation zwischen der OAO Gazprom und der BASF AG in allen Bereichen fortzusetzen.
 
 
Zur Information
Die BASF AG ist ein weltweit agierendes Chemieunternehmen mit 169 Tochtergesellschaften. Die Produkti-onsaktivitäten der BASF AG umfassen folgende Bereiche: Chemikalien, Kunststoffe und Glasfasern, Farb-stoffe und Veredelungserzeugnisse, Lebensmittel, Erdöl und Erdgas.
 
Die Wintershall AG ist als eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der BASF in der Energiewirtschaft tätig. Über ihre Tochtergesellschaften WINGAS (35% bzw. 65%) und WIEH (je 50%) arbeiten Gazprom und Win-tershall seit über 13 Jahren zusammen. 2003 wurden 17,2 Milliarden Kubikmeter Erdgas geliefert.
 
Die Aktivitäten der WINGAS GmbH erstrecken sich auf folgende Gebiete:
 
  • Vermarktung und Verteilung russischen Erdgases in Deutschland,
  • Einkauf von Westgas,
  • Verkauf russischen Erdgases auf dem britischen Spotmarkt,
  • Bau und Betrieb neuer Gasleitungen und Gasverteilnetze; Bau von Untertagespeichern,
  • Gastransporte in Deutschland.

 
Die OOO Achimgaz wurde als ein Joint Venture der OAO Gazprom (50%) und der Wintershall AG (50%) im Juli 2003 gegründet. Die gemeinsame Gesellschaft soll den 1. Pilotabschnitt im Achimov-Horizont der Gas- und Kondensatlagerstätte Urengoi auf der Grundlage eines Service-Vertrags erschießen.
 
Insgesamt sollen im Zuge der Erschließung dieses Abschnittes über einen Zeitraum von 43 Jahren ca. 200 Milliarden Kubikmeter Gas und rund 40 Millionen Tonnen Kondensat gefördert werden. Die jährliche För-dermenge wird sich in der Plateau-Phase auf 8,3 Milliarden Kubikmeter Gas und 2,8 Millionen Tonnen Kon-densat belaufen.
 
Die Achimov-Reserven lagern in einer Tiefe von 3.150-3.800 Meter und haben eine erheblich schwierigere Struktur als Cenoman- und Valangin-Formationen, die zurzeit erschlossen werden. Die Wintershall verfügt über moderne Technologien und erforderliche Ausrüstungen sowie über Erfahrungen beim Teufen stark abgelenkter Bohrungen von großer Tiefe unter komplexen geologischen Bedingungen, was für die Entwick-lung der Achimov-Reserven in Urengoi von großer Wichtigkeit ist. Die Achimov-Reserven in Urengoi sind in sechs Pilotabschnitte aufgeteilt, deren Erschließung stufenweise verlaufen soll.
 
 
Geschäftsbereich "Arbeit mit Massenmedien"
der OAO Gazprom


12.07.2004

OAO Gazprom
Presse-Information vom 12.07.2004
 
PDF der Presse-Information
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