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Contracting

Contracting leitet sich vom englischen Wort „contract“ (Vertrag) ab und ist der Oberbegriff für eine Palette von technischen und energiebezogenen Dienstleistungen. Gemeinsam ist allen Modellen, dass der Energienutzer (Kunde) mit dem Energieanbieter (Contractor) einen Vertrag über die Erbringung einer Energiedienstleistung abschließt. Die wichtigsten Einsatzgebiete sind kommunale Einrichtungen, Krankenhäuser, Industriebetriebe und Wohngebäude. Meist ist dabei die Übernahme der erforderlichen Investitionen sowie die Betriebsführung, die Wartung und Instandhaltung der Anlagentechnik eingeschlossen. Die häufigste Form des Contractings ist die Wärmelieferung. Aber auch für die Erzeugung anderer Nutzenergien wie Strom, Klimatisierung, Dampf oder Druckluft werden zunehmend Projekte realisiert.


Der Wärmemarkt im Wandel

Das energiewirtschaftliche Umfeld für Energieversorger – und hier zunehmend auch der Stadtwerke – hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Neue gesetzliche Regelungen, die Liberalisierung der Energiemärkte und daraus resultierende Wettbewerbsmechanismen sind spürbar. Der Erdgasboom, der seit Anfang der siebziger Jahre besonders in der häuslichen Energieversorgung für erhebliche Zuwächse sorgte und dort weitgehend das leichte Heizöl verdrängte, ist heute kein Selbstläufer mehr. Das Integrierte Energie- und Klimaprogramm (IEKP) der Bundesregierung aus dem Jahr 2008 zeigt im Neubaubereich Wirkung und bietet neben den klassischen Energieversorgungssystemen wie Erdgasbrennwertthermen auch regenerativen Systemen Raum.
Angesichts dieser Veränderungen stehen Energieversorger vor einer komplexen Aufgabe: Sie müssen den dynamischen Wandel im Wärmesegment strategisch klug nutzen.


Contracting für Haushalte und Kleingewerbe



Wo durch höhere Energieeffizienz und steigenden Wettbewerbsdruck die Einnahmen der Stadtwerke im klassischen Wärmebereich zurückgehen, müssen an anderer Stelle neue Geschäftsfelder erschlossen werden. Die verstärkte Ausrichtung auf Energiedienstleistungen, insbesondere im Contracting für Haushaltskunden und Kleingewerbe (HuK), verspricht hier viele Vorteile:

  • Feste Kundenbindung durch intensive Beratung und Dienstleistung über Verträge mit bis zu 15 Jahren Laufzeit
  • Aktiver Klimaschutz durch die forcierte Nutzung effizientester Technologien
  • Finanzielle Planungssicherheit – sowohl für Kunden als auch für Versorger
  • Lohnende Synergie-Effekte durch den Einsatz von Ressourcen aus themen- verwandten Unternehmensbereichen


Aber rentiert sich das bei Großkunden bewährte Geschäftsmodell auch im
Privatsegment? Erzielt ein Engagement auf diesem Gebiet die gewünschten
Ergebnisse? Welche Unterstützung brauchen Kunden in einer zunehmend
komplexen Technologiewelt? Wie lassen sich attraktive Angebote entwickeln?
WINGAS hat 2010 genau diese Fragen gestellt – in einer Marktanalyse zu den
Möglichkeiten von Wärme-Contracting im HuK-Bereich
.
 
Welches Potenzial in Contracting steckt und welche Strategie für Sie in Richtung Zukunft führt, haben wir in unserer Broschüre „Contracting für Haushalte und Kleingewerbe – Stadtwerke als Energiedienstleister“ und der o.g. Studie für Sie zusammengefasst.

Kontakt


Ihr Ansprechpartner:
Detlef Mirsch
Leiter Technische Dienstleistungen
Tel.: 0561 301-1536
detlef.mirsch @wingas.de

Broschüre


 
Contracting für Haushalte und Kleingewerbe – Stadtwerke
als Energie- dienstleister

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Studie


Contracting für Haushalte und Kleingewerbe
Qualitative Studie zu den Möglichkeiten des Wärme-Contracting im HuK-Bereich.
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Fachartikel


Stadtwerke
als Energie- dienstleister

Marktstudie zum Wärmecontracting für Haushalte und Kleinverbraucher
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