Mitarbeiter spenden für den HerkulesAn Kassels Wahrzeichen nagt der Zahn der ZeitKassel. Ein Unternehmen, das rund ein Jahrhundert in Kassel präsent ist, kann das Schicksal des Wahrzeichens der Stadt nicht kalt lassen. Der Herkules ist krank, sprich stark sanierungsbedürftig - und die Mitarbeiter der Wintershall AG und deren Tochtergesellschaft WINGAS GmbH helfen: Insgesamt 13.384 Euro sind auf Initiative von Mitarbeitern in kurzer Zeit zusammengetragen worden, um die Spenden-Aktion "Wir retten unseren Herkules" zu unterstützen. "Wir als Unternehmen mit Sitz in Kassel möchten, dass uns der Herkules noch lange erhalten bleibt", erklärt Dr. Linda von dem Bussche, Leiterin der Kommunikation: "Deshalb wollen wir zu der Aktion beitragen." Schließlich sei das Kasseler Wahrzeichen immer präsent. Ob beim Kommen oder beim Verlassen des Gebäudes in der Friedrich-Ebert-Straße oder von einem der zahlreichen Büros mit Bergpark-Blick - der Herkules wacht bei Wind und Wetter über die Firmenzentrale und die Mitarbeiter des größten deutschen Öl- und Gasproduzenten. "Die Idee zur Unterstützung der Aktion kam von Mitarbeitern und ist von den Unternehmen umgehend aufgegriffen worden", berichtet die Kommunikations-leiterin. Jeder Mitarbeiter habe seinen gewünschten Beitrag direkt der Personalabteilung gemeldet und dieser sei dann einfach am Monatsende vom Gehalt abgezogen worden. Dr. Linda von dem Bussche: "Der Gesamtbetrag ist von der Wintershall AG und der WINGAS GmbH noch einmal aufgestockt und um die Einnahmen aus dem internen Verkauf von gebrauchten Bürocomputern erweitert worden." Als Endbetrag konnten jetzt 13.384 Euro auf das Spendenkonto überwiesen werden. Das Herkules-Bauwerk liegt im Habichtswald in der Nähe zum Firmensitz der Wintershall AG und WINGAS GmbH. Die schon von weitem sichtbare Herkulesfigur ist 9,20 Meter hoch, ist innen hohl und steht auf der Spitze einer steinernen Pyramide. Geschaffen wurde der Riese aus Stein und Kupfer von dem Augsburger Goldschmied Johann Jacob Anthonit im Jahr 1717. Die Jahrhunderte sind nicht spurlos an dem Kasseler Wahrzeichen vorbeigegangen - die Skulptur ist stark von Rost zerfressen und droht damit sogar von ihrem Sockel zu kippen. Die Kosten für die Sanierung allein der Herkulesfigur werden auf mehr als 800 000 Euro geschätzt. Weitere Informationen zu der Spendenaktion "Wir retten unseren Herkules" der Hessischen Niedersächsischen Allgemeinen (HNA) unter: www.kassel.de und www.hna.de. Die Wintershall AG ist eine 100-prozentige Tochter der BASF AG in Ludwigshafen und seit mehr als 70 Jahren in der Suche und Förderung von Erdöl und Erdgas aktiv. Das Unternehmen ist heute der größte deutsche Erdöl- und Erdgasproduzent und mit der Tochtergesellschaft WINGAS GmbH auch ein wichtiges Erdgasversorgungsunternehmen auf dem deutschen und europäischen Markt. |
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