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JAGAL


Sibirische Energie für Deutschland

JAGAL steht für Jamal-Gas-Anbindungs-Leitung und damit für Versorgungssicherheit in Deutschland. Der Grund: Die JAMAL-Europaleitung der Gazprom transportiert russisches Erdgas bis zur brandenburgischen Verdichterstation Mallnow 11 km nördlich von Frankfurt/O, dem Beginn der Fernleitung JAGAL. Dort wird das Gas in das Leitungsnetz der WINGAS TRANSPORT eingespeist.
 
Beim Bau der 338 km langen JAGAL wurde mit der Unterquerung der Oder im September 1995 begonnen. Mit einer ähnlich großen technischen Herausforderung, der Unterquerung der Elbe, wurde die JAGAL im September 1999 fertiggestellt.
 
Zunächst legte WINGAS im September 1995 in Verbindung mit EuRoPol Gaz einen Doppel-Düker zwischen Lebus (nördlich von Frankfurt/Oder) und Górzyca (Polen) durch die Oder. Die technische Realisierung lag hierbei komplett in der Verantwortung der WINGAS. Rund vier Jahre später begann eines der größten Einzelbauprojekte in 1999: die Unterquerung der Elbe mit Hilfe eines 170 Meter langen Dükers. Damit war die JAGAL komplettiert.
 
Die JAGAL entstand in verschiedenen Abschnitten:
 
  • JAGAL I führt in ihren ersten 11 km von der Oder (polnische Grenze) bis nach Mallnow. In Betrieb genommen wurde dieses erste Teilstück im Herbst 1996. Der zweite Teil der JAGAL I mit einer Länge von 100 km reicht von Mallnow bis Baruth, ebenfalls in Brandenburg. Dieser zweite Bauabschnitt wurde in 1997 fertiggestellt.
  • Die JAGAL II führt auf einer Strecke von 225 km von Baruth bis zum thüringischen Rückersdorf, wo sie auf die STEGAL trifft. WINGAS begann mit dem Bau der JAGAL II im Februar 1999, im Oktober desselben Jahres ging die Ferngasleitung in Betrieb.


Infrastruktur der WINGAS-Gruppe

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