Archäologische Fundstücke bei WINGASSonderausstellung ist am 13. Mai für Interessierte geöffnetKassel. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können am Samstag, dem 13. Mai 2006 in der Wintershall-Zentrale in Kassel eine Sonderausstellung archäologischer Ausgrabungsstücke besichtigen, die beim Ausbau der STEGAL (Sachsen-Thüringen-Erdgas-Leitung) gefunden wurden. Gezeigt werden unter anderem wertvolle Schmuckstücke aus einer Goldlegierung. Mit einem Alter von mehr als 4000 Jahren gelten zwei Lockenringe aus der Glockenbecherkultur als ältester Goldschmuck Mitteldeutschlands und sind somit älter als die Himmelsscheibe von Nebra aus der ausgehenden Jungsteinzeit. Des Weiteren kann die Grabstätte des Kriegers besichtigt werden, in der die Ringe gefunden wurden. Die Kleinode wurden bei Grabungsarbeiten zum Ausbau der WINGAS-Erdgaspipeline STEGAL in Thüringen in einem Feld mit 14 Grabstätten aus der Jungsteinzeit entdeckt. Begleitet und dokumentiert wird die Ausstellung durch eine Bilderreihe, die die Geschichte der Ausbauarbeiten entlang der STEGAL zeigt. Zu sehen ist auch ein original Pipelinestück. Mit einer Länge von rund einem Meter und einem Durchmesser von einem Meter beträgt sein Gewicht fast 700 Kilogramm. Besucher können sich in der Zeit von 10 bis 17 Uhr beim Pförtner in der Zentrale Friedrich-Ebert-Straße 160, 34119 Kassel anmelden. Es werden stündlich Führungen, begleitet durch den Kunsthistoriker Dr. Fabian Fröhlich, angeboten. Die WINGAS GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Wintershall AG und der russischen OAO Gazprom. Seit 1990 sind die beiden Partner in der Gasversorgung tätig. Als Gesellschafter der WINGAS haben BASF/Wintershall und Gazprom bis heute rund 3 Milliarden Euro in den Aufbau des WINGAS-Erdgasleitungssystems investiert. Mit dem Speicher Rehden verfügt WINGAS über den größten Erdgasspeicher Westeuropas. WINGAS. Gemeinsam mehr Energie. |
PI-06-07 - 09.05.2006Kontakt Nadja Brauhardt Tel. +49 561 301-3301 Fax +49 561 301-1321 presse@wingas.de PDF der Presse-Information Download |

