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06.11.2017

„Den Sanierungsstau im Heizungskeller beenden“

Kassel. Seit rund fünf Jahren leitet und verantwortet Dr. Frank Voßloh als Geschäftsführer den Vertrieb der Viessmann Deutschland GmbH im hessischen Allendorf. Im Interview gibt er einen Einblick, wie das Mittelstandsunternehmen die Energiewende im Heizungskeller vorantreibt.

Die Kosten der Energiewende steigen zunehmend. Das belastet nicht nur Bürger sondern auch Unternehmen. Wie können sich Unternehmen dieser Herausforderung stellen?

Die Viessmann Group hat ab Mitte der 2000er Jahre alle Prozesse – insbesondere in der Fertigung – überprüft, die Energieeffizienz gesteigert, fossile durch erneuerbare Energieträger ersetzt und auf „Grünen Strom“ aus deutscher Laufwasserkraft umgestellt. Im Ergebnis haben wir am Unternehmensstammsitz in Allendorf (Eder) somit die energie- und klimapolitischen Ziele Deutschlands für 2050 bereits im Jahr 2012 erreicht und dabei zum Beispiel den CO2-Ausstoß um 80 Prozent reduziert. Die Kosten dieses Projektes „Effizienz Plus“, das wir im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsstrategie umgesetzt haben, belaufen sich auf mehr als 200 Millionen Euro, die sich aber schon aufgrund vermiedener Energieeinkäufe amortisiert haben.

Welche Option ist aus Ihrer Sicht am wirtschaftlichsten, um die Energiewende im Heizungskeller voranzubringen?

Fakt ist, dass mehr als zwei Drittel der 21 Millionen in Deutschland installierten Wärmeerzeuger völlig veraltet sind. Hier wird unnötig Energie verschwendet. Unser Ziel ist es, diesen Sanierungsstau im Heizungskeller aufzulösen. Würde man dieses Effizienzpotenzial heben, könnte man rechnerisch so viel Energie einsparen, wie alle deutschen Kernkraftwerke erzeugen. Mit unserem Komplettangebot für jeden Energieträger und jeden Anwendungsbereich bieten wir allen Anlagenbetreibern individuelle Systemlösungen an.

Bis 2050 möchte Deutschland 80 Prozent seiner CO2-Emissionen einsparen. Welche Rolle werden konventionelle Energien dann noch spielen?

Die Bedeutung der konventionellen Energien wird abnehmen müssen, wenn die ambitionierten politischen Klimaziele erreicht werden sollen.. Verglichen mit Kohle und Öl hat Erdgas aufgrund seiner geringen CO2-Emissionen jedoch sicherlich die besten Voraussetzungen, uns noch lange begleiten zu können. Unser Brennstoffzellen-Heizgerät Vitovalor 300-P, das gleichzeitig Wärme und Strom produziert, zeigt, dass auch Geräte auf Erdgasbasis hoch innovativ und die Potenziale neuer Technologien noch längst nicht ausgereizt sind.

Ihr Unternehmen, die Viessmann Group, und die WINGAS GmbH haben Anfang 2017 auf der E-World in Essen eine Vertriebs- und Marketingkooperation geschlossen. Was verspricht sich Viessmann von der Partnerschaft und was sind deren konkreten Ziele?

Ziel unserer Kooperation ist, die Wahrnehmung von Erdgas als Energieträger in der Öffentlichkeit zu stärken. Insbesondere im Gebäudebereich hat Erdgas eine wesentliche Bedeutung, denn zwei von drei Wärmeerzeugern nutzen ihn. Gemeinsam werden wir deshalb vertriebliche Synergien nutzen, um auch Kunden im Gewerbe- und Industriebereich zusammen anzusprechen. Und wir wollen natürlich weiterhin Privatkunden von der Zukunftsfähigkeit des Energieträgers im Wärmemarkt überzeugen. Konkret haben wir auch damit begonnen, gemeinsam externe Projekte im Neubausektor zu unterstützen sowie innovative Erdgastechnologien im Bestand zu fördern. Dafür gibt es finanzielle Zuschüsse, umfangreiche Contractingangebote und zusätzliche Garantieverlängerungen, etwa für zukunftsweisende Brennstoffzellen zur kombinierten Wärme- und Stromerzeugung.

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