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11.02.2014

Effektiver und bezahlbarer Klimaschutz mit Erdgas

WINGAS präsentiert sich auf der Energiemesse „E-world 2014“ in Essen unter dem Motto „100 % Erdgas“

Essen. Weltweit wächst die Bedeutung von Erdgas, dessen Anteil im Energiemix nach derzeitigen Prognosen bis 2035 auf 25 Prozent steigen wird. Und das aus gutem Grund: Erdgas ist hoch energieeffizient, ausreichend vorhanden und hat von allen traditionellen Energieträgern die geringsten Emissionen. „Wer ernsthaft Klimaschutz betreiben will, kommt an Erdgas nicht vorbei – dies gilt gleichermaßen für den Wärmemarkt, den Strommarkt und auch für die Mobilität“, erklärte Ludwig Möhring, Vertriebsgeschäftsführer der WINGAS GmbH, auf der Energiemesse „E-world energy & water 2014“ in Essen. Deutschland habe sich im Rahmen der Energiewende von dieser Entwicklung abgekoppelt. „Klimaschutz steht zurzeit erkennbar nicht im Mittelpunkt der Energiewende. Trotz des erheblich angestiegenen Einsatzes von erneuerbaren Energien ist der CO2-Ausstoß deutlich angestiegen – eine Folge von Rahmenbedingungen, die den Einsatz von Braun- und Steinkohle begünstigen.“ Es sei daher zu begrüßen, dass die neue Bundesregierung dieses Thema jetzt mit der Energie-Reform angehe. „Allerdings birgt der Fokus auf eine Reform des EEG die Gefahr“, so Möhring weiter, „dass in erster Linie an den Symptomen gearbeitet wird und das Hauptziel der Regierung, eine 40-prozentige CO2-Reduzierung bis 2020, aus den Augen verloren geht.“  
 
Der Ansatz der Regierung, zunächst die Kosten zum Maßstab innerhalb der Energiewende zu machen, wird von WINGAS unterstützt. „Wenn wir die CO2-Vermeidungskosten und damit die Bezahlbarkeit der Energiewende in den Vordergrund stellen, dann ist das auch ein wichtiger Schritt, die Zustimmung zur Energiewende in der Bevölkerung zu erhalten“, betonte der Geschäftsführer der WINGAS-Gruppe. Eine unterschätzte Rolle bei der Energiewende spielt bislang der Wärmemarkt, obwohl dieser Markt mit rund 40 Prozent den größten Anteil am Endenergieverbrauch Deutschlands hat und für etwa ein Drittel der deutschen CO2-Emissionen steht. „Rund 75 Prozent der Heizungen der 38,4 Millionen Wohnungen in Deutschland sind nicht auf dem Stand der Technik“, erläuterte Ludwig Möhring. „Gerade durch neue, effizientere Heizsysteme könnten CO2-Emissionen schnell und stark eingespart werden – und das im Vergleich zu anderen Maßnahmen zu vertretbaren Preisen. So ist ein neuer Erdgasheizkessel in der Anschaffung wesentlich günstiger als beispielsweise eine neue Wärmeschutzverglasung.“
 
Sichere, komfortable und bezahlbare Erdgastechnik leistet schon heute einen unverzichtbaren Beitrag zur sozialverträglichen Modernisierung im Heizungsbestand. „Sowohl im Gebäudebestand als auch im Neubau lassen sich mit Erdgas-Brennwerttechnik und Solarthermie oder den neuen Erdgas-Technologien, wie der Strom erzeugenden Heizung oder der Gaswär-mepumpe, die gesetzlichen energetischen Anforderungen besonders kosteneffizient erfüllen“, zeichnete Möhring auf. „Was Wohnungseigentümer und Vermieter schon längst erkannt haben – jede zweite Wohnung wird inzwischen mit Erdgas beheizt, und drei von vier neuen Heizungsanlagen sind Erdgasheizungen – ein sehr positiver Trend, der deutlich macht, dass den Verbrauchern die Vorteilen von Erdgas immer klarer werden.“
 
Wirtschaftlichkeit der Kraft-Wärme-Kopplung muss erhalten bleiben
 
Kritisch sieht der WINGAS-Geschäftsführer die angekündigte Energie-Reform in Bezug auf die Kraft-Wärme-Kopplung. „Das Eckpunktepapier von Bundesenergieminister Sigmar Gabriel, das die Einführung eine EEG-Umlage für größere KWK-Anlagen vorsieht, gefährdet die Wirtschaftlichkeit der Kraft-WärmeKopplung und steht damit einem weiteren Ausbau der Technologie entgegen. Genau dies steht in dieser Form im klaren Widerspruch zum Koalitionsvertrag: „Hier wird aber mit Blick auf den Koalitionsvertrag, der ein eindeutiges Bekenntnis zum Ausbauziel für KWK mit 25 Prozent Anteil an der Stromerzeugung in 2020 enthält, noch nachgearbeitet werden müssen“, so Ludwig Möhring. Er forderte daher die Politik auf, die Wirtschaftlichkeit hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen nicht nur zu gewährleisten, sondern vielmehr zu fördern. „Dies gilt gerade auch für größere KWK-Anlagen in Mietshäusern; sie sparen nicht nur CO2 und Energie und machen die Stromerzeugung in Deutschland mit innovativen Lösungen flexibler und dezentraler; sie sorgen auch für bezahlbaren Klimaschutz. Durch die Einführung einer EEG-Umlage werden solche KWK-Anlagen jedoch faktisch vom Markt gedrängt – das kann nicht das Ziel einer EEG-Gesetzesreform sein."
 
WINGAS
gehört zu den größten Erdgasversorgern Deutschlands. Das Energieunternehmen ist europaweit im Erdgashandel in Belgien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Österreich, Niederlande und der Tsche-chischen Republik aktiv. Zu den Kunden gehören Stadtwerke, regionale Gasversorger, Industriebetriebe und Kraftwerke.
 
Gemeinsam mehr Energie

 

 

 
Hinweis an die Redaktionen:

 
WINGAS auf der E-world: „100 % Erdgas“

 
WINGAS finden Sie auf der „E-world energy & water 2013“ in Essen in der Halle 1, Stand 1-310. Die WINGAS-Interviewreihe „Energy Talks“ zu Themen rund um Energie und Energieversorgung werden auf dem Messestand aufgezeichnet. Eine Zusammenfassung der „Energy Talks“ wird am jeweiligen Messetag auf der Internetseite www.wingas.de zu sehen sein.
 
 
„WINGAS - Energy Talks“ am Dienstag, 11. Februar 2014:
 
10:30-10.45 Uhr: Prof. Dr. Claudia Kemfert, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, Thema: „Rolle rückwärts bei der Energiewende?“
 
14:00-14:15 Uhr: Hildegard Müller, Hauptgeschäftsführerin des BDEW, Thema: „Die Energiepolitik der Großen Koalition – was sagt die Branche?“
 
15:30-15:45 Uhr: Jürgen Stefan Kukuk, ASUE-Geschäftsführer,
Thema: „Einsatz von KWK-Anlagen im Wohnungsbau“
 
 
„WINGAS - Energy Talks“ am Mittwoch, 12. Februar 2014:

10:30-10:45 Uhr: Dr. Timm Kehler, Geschäftsführer Erdgas Mobil,
Thema: „Hat Erdgas als Kraftstoff eine Zukunft?“
 
14:00-14:15 Uhr: Ralf Klöpfer, Mitglied des Vorstands MVV Energie,
Thema: „Energie verkaufen – ein Auslaufmodell?“

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Königstor 20
34117 Kassel
Tel.: +49 (0) 561 99858-0 
E-Mail: presse[at]wingas.de

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