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15.02.2016

Energiewende nur mit Erdgas

Erdgas als Treiber von Klimaeffizienz: WINGAS präsentiert sich auf der E-world 2016 unter dem Thema „Umdenken mit Erdgas“

Essen/Kassel. Spätestens seit der Klimakonferenz von Paris ist klar – Energiewende und Klimaschutz müssen Hand in Hand gehen: Für einen konsequent an CO2-Reduzierung ausgerichteten Umbau der Energielandschaft hat daher Ludwig Möhring, Geschäftsführer der WINGAS GmbH, verantwortlich für Vertrieb, zum Auftakt der europäischen Leitmesse der Energie- und Wasserwirtschaft „E-world energy and water 2016“ in Essen geworben. „Bei allen anerkennenswerten Forschritten beim Ausbau der erneuerbaren Energien: Nachhaltiger Klimaschutz setzt voraus, dass die Reduzierung von CO2-Emissionen zur „Leitwährung“ wird. Das bedeutet eben nicht die einseitige Fokussierung auf den Ausbau der Erneuerbaren Energien, in dessen Windschatten die Kohleverstromung ungeahnte Höhen erklimmen konnte und so Erfolge beim CO2-Ausstoß im Stromsektor unterlaufen wurden“, erklärte Möhring. „Paris ist nicht nur Vision, es ist Handlungsauftrag. Deutschland muss und kann zeigen, dass es seine CO2-Einsparziele erreicht. Zur Zeit sieht es jedoch leider gar nicht danach aus: Weder im Strommarkt noch im Wärmemarkt noch im Transportsektor werden die CO2-Einsparziele für 2020 erreicht“, so Möhring beim „Führungstreffen Energie“ (15. Februar 2016) im Rahmen der E-world.

„Klimaschutz wird nur im Miteinander von konventionellen und erneuerbaren Energieträgern gelingen können, und zwar für viele Jahrzehnte“, führte Möhring in seinem Vortrag vor Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Medien beim „Führungskräftetreffen Energie“ im Rahmen der Messe weiter aus. „Angesichts der wachsenden Weltbevölkerung wird die Energienachfrage in den kommenden Jahrzehnten vielmehr weiter zunehmen.“ Und auch in Deutschland und Europa werde für die nächsten Jahrzehnte weiterhin ein sicherer, stets verfügbarer Energieträger gebraucht. Möhring: „Nur die integrierte Sicht auf konventionelle und erneuerbare Energieträger ermöglicht eine auch global erfolgreiche Transformation in eine CO2-arme Welt.“

Besonderes Augenmerk legte der WINGAS-Geschäftsführer in seinen Ausführungen auf den Wärmemarkt, in dem 40 Prozent der deutschen CO2-Emissionen entstehen: „Effektiver Klimaschutz im Wärmemarkt wird nur möglich sein, wenn dem Verbraucher kostengünstige Möglichkeiten zur CO2-Reduzierung aufgezeigt werden. Hier muss umgedacht werden“, machte Ludwig Möhring in Essen deutlich. „Regelungen wie in der Energie-Einsparverordnung EnEV müssen daher verstärkt an CO2-Kriterien ausgerichtet werden, was bislang nicht der Fall ist. Der Primärenergiefaktor beispielsweise – maßgebliche Kenngröße in der EnEV – fokussiert einseitig auf den Einsatz von Primärenergie und blendet leider die CO2-Emissionen aus. Häufig ist schon der einfache Einbau einer neuen Erdgas-Brennwertheizung die klimaeffizienteste und auch wirtschaftlichste Lösung.“

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Königstor 20
34117 Kassel
Tel.: +49 (0) 561 99858-0 
E-Mail: presse[at]wingas.de

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