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20.10.2009

Erdgas bei Ökoeffizienz-Analyse erneut vorn

Umweltfreundlich und kostengünstig – Beim Vergleich verschiedener Heizsysteme belegt der Erdgas-Brennwertkessel wieder einen Spitzenplatz

Kassel. Zum vierten Mal seit 2002 hat WINGAS verschiedene moderne Heizsysteme in einer Untersuchung der BASF SE einer kritischen Prüfung unterzogen. Für die Analyse erstellte die DEKRA Umwelt GmbH ein Peer Review in Anlehnung an die DIN EN ISO 14040 ff für ökologische Bewertungen.

Die Ergebnisse der diesjährigen Ökoeffizienz-Analyse zeigen: Die mit Erdgas betriebenen Heizsysteme liegen auch dieses Mal wieder vorn. Neben der Nahwärmeversorgung mit Blockheizkraftwerk (Erdgas BHKW) ging der Erdgas-Brennwertkessel in Verbindung mit Solarkollektoren zur Trinkwassererwärmung als Sieger aus der zertifizierten Studie hervor.

Am Beispiel eines frei stehenden Einfamilienhauses mit einer beheizten Fläche von 150 Quadratmetern hat WINGAS zehn verschiedene Heizsysteme unter die Lupe genommen. Bei der Ökoeffizienz-Analyse werden Anlagen und Herstellungsverfahren unter ökonomischen wie ökologischen Gesichtspunkten untersucht. Dabei spielt nicht nur der Energieverbrauch der Anlage eine Rolle, sondern auch der Rohstoffverbrauch bei deren Herstellung, der Ausstoß von Schadstoffen und die dabei entstehenden Risiken für Mensch und Umwelt. Auf ökonomischer Seite sind Kriterien wie die Nutzungsgrade bei der Energieumwandlung, Anschaffungsinvestitionen sowie Kosten für Wartung und Pflege von Bedeutung.

Im Vergleich zu den vorherigen Untersuchungen haben sich die Anforderungen an eine energieeffiziente Bauweise erheblich verändert. Das liegt vor allem an neuen gesetzlichen Vorgaben. So sieht zum Beispiel das seit Januar 2009 geltende Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) vor, dass regenerative Energien oder alternative Ersatzmaßnahmen bei der Planung des Heizsystems in Neubauten berücksichtigt werden müssen. Neben dem Erdgas-Brennwertkessel und der Nahwärmeversorgung wurden in der Ökoeffizienz-Analyse auch drei Mikro-Kraftwärmekopplungsanlagen mit Stirling-Motor bzw. Brennstoffzellen-Technologie, zwei Wärmepumpen, zwei Biomasseverbrennungsanlagen und ein Heizöl-Brennwertkessel in Verbindung mit Solarkollektoren untersucht.

Mikro-KWK-Anlagen, basierend auf Brennstoffzellen-Technologie, können in der Zukunft neben ökologischen auch ökonomische Spitzenplätze erreichen. Nicht so positiv fällt hingegen das Urteil für die beiden Anlagen mit Biomasseverbrennung, den Scheitholz-Kessel und den Holzpellet-Kessel, aus. Insbesondere die Pelletheizung verpasst aufgrund der hohen Anschaffungskosten eine bessere Platzierung. Die Wärmepumpen schneiden in puncto Umweltfreundlichkeit zwar ebenso gut ab wie der Erdgas-Kessel, fallen aber in der Kostenfrage hinter dem fossilen Energieträger zurück.

Aufgrund der hohen Umweltbelastung stellt auch der Heizöl-Brennwertkessel keine Alternative zum erdgasbetriebenen System dar. Erdgas ist folglich der attraktivste Energieträger – und das in doppelter Hinsicht, denn er schont den Geldbeutel der Hausbesitzer ebenso wie die Umwelt.

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Königstor 20
34117 Kassel
Tel.: +49 (0) 561 99858-0 
E-Mail: presse[at]wingas.de

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