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02.06.2016

Erdgas ist klimafreundliche Alternative

Berlin/Kassel. Deutschland möchte bis 2020 seine CO2-Emissionen um 40 Prozent senken. „Im Verkehrssektor werden diese festgelegten CO2-Reduktionsziele massiv verfehlt: Aufgrund des wachsenden Transportaufkommens wird heute trotz effizienterer Fahrzeuge mehr CO2 emittiert als 1990“, betonte WINGAS-Geschäftsführer Ludwig Möhring auf dem Erdgas Mobil Symposium in Berlin. Grund dafür sei, dass die Klimaschutzziele bislang nur als Lippenbekenntnisse benutzt werden.
 
Bislang wurde zwar die Elektrifizierung der Mobilität über den Ausbau von erneuerbaren Energien vorangetrieben. Elektroantriebe verschieben allerdings die CO2-Emissionen vom Fahrzeug zum Kraftwerk, was in der Konsequenz dazu führt, dass der zusätzliche deutsche Strombedarf durch konventionelle (Kohle-)Kraftwerke gedeckt wird. Des Weiteren fehlt eine endgültige Entscheidung zur Energiesteuervergünstigung nach 2018, so dass keine Investitionssicherheit für die Fahrzeughersteller, die Erdgas-Tankstellen-Betreiber und nicht zuletzt für die Kunden besteht.
 
Dabei liegen die Vorzüge von Erdgas auf den Hand: Erdgas ist nachweislich die kosteneffizienteste Kraftstoffalternative, um nennenswert CO2-Emissionen und Schadstoffemissionen einzusparen. Andere EU-Länder haben längst erkannt, dass CNG-Fahrzeuge eine preisgünstige Alternative darstellen, um die Schadstoffbelastung in den Innenstädten zu reduzieren. Die CNG-Technologie ist mittlerweile völlig ausgereift und bietet praxistaugliche Lösungen für jede Fahrzeuggruppe.

In einer abschließenden Diskussion zum Thema „Dieselkrise – ERDGAS als vergessene Antwort?“ mit Vertretern aus dem Bundeswirtschaftsministerium, dem Bundesverkehrsministerium, der Umwelthilfe und des Verkehrsclubs Deutschland, mahnte Möhring die fehlende politische Bereitschaft an, das Klimaschutzziel nachhaltig zu verfolgen und konkrete Maßnahmen zu vereinbaren. „Es fehlt das ernstgemeinte Bekenntnis der Spitzenpolitik zum Klimaschutz und zur Rolle von Erdgas im Verkehrssektor.“ Ulrich Benterbusch vom Bundeswirtschaftsministerium nahm die Kritik auf und lud alle Beteiligten zu einem runden Tisch ins Ministerium ein, um konkrete Maßnahmen zu entwickeln.

Bereits zum 16. Mal hatte die Initiative Erdgas mobil Experten sowie Vertreter aus der Politik nach Berlin eingeladen, um über den klimafreundlichen Antriebsstoff Erdgas und seine Entwicklungschancen und –perspektiven in Europa zu diskutieren. Ein weiterer Fokus des Symposiums lag auf der Markteinführung und Etablierung von Flüssigerdgas (LNG). Experten sehen insbesondere im Logistiksektor großes Potenzial für LNG als umweltfreundliche und wettbewerbsfähige Alternative zu herkömmlichen Antrieben.

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Tel.: +49 (0) 561 99858-0 
E-Mail: presse[at]wingas.de

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