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06.02.2017

Erdgas – nur in Deutschland unterschätzter Eckpfeiler der modernen Energiewirtschaft

WINGAS präsentiert sich auf der E-world 2017 unter dem Thema: „Erdgas: Schon heute die Energie für morgen“

Essen/Kassel. Der Energiemix der Zukunft kann nicht auf konventionelle Energieträger verzichten: „Ernst gemeinter und bezahlbarer Klimaschutz muss sich daran messen lassen, wie zeitnah und schnell CO2 eingespart werden kann“, erklärte Ludwig Möhring, Vertriebs-Geschäftsführer der WINGAS GmbH, jetzt zum Auftakt der „E-world energy and water 2017“ in Essen. „So gut und richtig der Ausbau der erneuerbaren Energien auch ist, er kann nur Teil einer umfassenden Strategie zur CO2-Reduzierung sein. Eine schnelle und bezahlbare Reduzierung wird nur gelingen, wenn konventionelle und erneuerbare Energien Hand in Hand gehen.“ Erdgas werde als klimafreundlichster konventioneller Energieträger bei einem weitreichenden Umbau hin zu einer CO2-armen Welt eine wichtige Rolle als Systempartner spielen, zeigte sich Möhring zuversichtlich in seinem Beitrag beim „Führungstreffen Energie“ im Vorfeld der Messe gegenüber Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Medien. WINGAS präsentiert sich vom 7. bis zum 9. Februar 2017 auf der „E-world 2017“ in Halle 1, Stand 1-310, unter dem Thema „Erdgas: Schon heute die Energie für morgen“.

„Die Bundesregierung hat zur Erreichung der CO2-Einsparziele und als Antwort auf das Paris-Abkommen den Klimaschutzplan 2050 beschlossen. Ein begrüßenswertes Vorhaben – insbesondere vor dem Hintergrund des bisher marginalen Klimaschutzerfolges der Energiewende“, so Möhring weiter. Die von der Bundesregierung propagierte und im Klimaschutzplan 2050 postulierte Elektrifizierung aller Verbrauchssektoren – also auch im Wärme- und Transportsektor – halte jedoch einen „Stresstest“ nicht aus. „Es fehlt der Beleg für die Machbarkeit, und interessanterweise wird dieser im Klimaschutzplan auch gar nicht unternommen. Dabei besteht auf Basis der heutigen Faktenlage Grund für Zweifel: Trotz Milliardeninvestitionen liefern regenerative Energien heute erst 12,5 Prozent des deutschen Primärenergiebedarfs – nur 2,5 Prozentpunkte mehr als vor fünf Jahren. Das bedeutet, dass sich die Produktion von erneuerbarem Strom in den nächsten Jahren vervielfachen muss“, betonte der WINGAS-Geschäftsführer. „Wie aber diese notwendige Vervielfachung der erforderlichen Stromleistung erneuerbar bereitgestellt werden soll, wenn im Winter auch noch Wohnungen vollständig elektrisch und erneuerbar beheizt werden müssen, das bleibt im wahrsten Sinne des Wortes im Dunkeln.“

Ähnliche Fragen sieht Möhring auch bei der Energie-Infrastruktur in Deutschland: „Schon heute ist jeder Ausbau der Übertragungsnetze ein Kraftakt. Und auch über den notwendigen massiven Ausbau der Verteilnetze – in die die Erneuerbaren überwiegend einspeisen – wird bislang kaum diskutiert. Diesen Fragen stellt sich der Klimaschutzplan leider auch nicht und verharrt stattdessen lediglich im Visionären. Dies überrascht umso mehr, als Deutchland mit diesem radikalen, aus-schliesslich auf Strom basierten Ansatz im internationalen Vergleich mit vergleichbaren Volkswirtschaften allein auf weiter Flur steht.“ 

Dabei biete gerade der Energieträger Erdgas schon heute eine gut ausgebaute Infrastruktur, die auch für grünes, synthetisch hergestelltes Gas genutzt werden könne und erhebliches Potential für einen erfolgreichen Klimaschutz biete. Möhring: „Erdgas kann und wird einen entscheidenden Beitrag hin zu einer CO2-ärmeren Welt leisten – in Deutschland, aber auch global.“ Eine Annahme, die von der Internationalen Energie-Agentur (IEA) gestützt wird: In ihrem aktuellen World Energy Outlook schätzt die IEA, dass 2040 weltweit 50 Prozent mehr Erdgas verbraucht werden wird als heute.

Mehr Informationen zum WINGAS-Messeauftritt bei der e-World finden Sie hier.

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