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08.02.2011

Millionen für gutes Klima

WINGAS fördert Kraft-Wärme-Kopplungs-Technologie mit "KWK-PartnerBonus" / Erfolgreiche Einführung von Ökogas

Essen. Das Energieunternehmen WINGAS stärkt die Rolle von Erdgas im Energiemix und als Partner für erneuerbare Energien: Mit einem millionenschweren Förderprogramm unterstützt das Unternehmen in den nächsten Jahren den Einsatz der energieeffizienten dezentralen KWK-Technologie (Kraft-Wärme-Kopplung) im Endverbrauchermarkt. Das kündigte WINGAS jetzt auf der Energiemesse E-world in Essen an. "Der KWK-PartnerBonus richtet sich an unsere Stadtwerke-Kunden, die kleine KWK-Anlagen in ihrem Versorgungsgebiet vermarkten oder neu in die Vermarktung einsteigen wollen", erklärte der Vertriebsgeschäftsführer der WINGAS, Dr. Ludwig Möhring. Das WINGAS-Förderprogamm sieht wahlweise einen einmaligen Investitionszuschuss je Klein-KWK-Anlage von bis zu 2500 Euro oder einen jährlichen Betriebskostenzuschuss für neu installierte Anlagen bis zum Jahr 2020 vor. In diesem Fall verdoppelt WINGAS im Rahmen der Förderung die spezielle Erdgas- beziehungsweise Ökosteuererstattung je nach Geräteleistung von bis zu 0,55 Cent je Kilowattstunde. Die Förderung umfasst Anlagen bis zu einer Leistung von 20 Kilowatt. WINGAS ist einer der größten Erdgasversorger in Deutschland und beliefert Stadtwerke, regionale Gasversorger und industrielle Großverbraucher.
 
Die Hälfte des in Deutschland genutzten Erdgases wird an private Haushalte und Kleinverbraucher wie Handels- und Dienstleistungsunternehmen geliefert; bislang nahezu ausschließlich zur Wärmeerzeugung. "Wenn wir die von der Regierung anvisierten Klimaschutzziele erreichen wollen, muss die Energienutzung effizienter gestaltet werden. Und gerade bei der Nutzung der dezentralen Kraft-Wärme-Kopplung sehen wir erhebliches Potenzial, die Energieeffizienz nachdrücklich zu steigern und den CO2-Ausstoß deutlich zu reduzieren", erläuterte der WINGAS-Geschäfsführer. Klein-KWK-Anlagen auf Erdgasbasis, die gleichzeitig Strom und Wärme erzeugen, können Wirkungsgrade von über 90 Prozent erreichen und eröffnen einen der effizientesten Wege der Energieerzeugung - auch, weil sie vor Ort beim Verbraucher im Einsatz sind und daher keine Übertragungsverluste anfallen. WINGAS hat in den vergangenen Jahren auf breiter Front mit verschiedenen Stadtwerken bundesweit Feldversuche und Testreihen mit kleinen KWK-Anlagen (Mikro-KWK) unterstützt und die Entwicklung mit vorangetrieben.
 
"Die Kraft-Wärme-Kopplung hat mittlerweile auch im kleinen Leistungssegment Marktreife erlangt", betonte Möhring in Essen. Aber wie jeder neue Ansatz in der Energieerzeugung sei zu Beginn eine finanzielle Unterstützung unabdingbar. "Auch wenn die KWK-Technologie im Energiekonzept der Bundesregierung nur in einem Nebensatz auftaucht - wir glauben an die Technologie und haben uns in Verbindung mit den von uns belieferten Stadtwerken für die Förderung entschieden", sagte der Geschäftsführer. "Kleine KWK-Anlagen haben nicht nur das Potential, gerade schon bei bestehenden Gebäuden, effektiv Energie einzusparen und so CO2 zu reduzieren. Sie passen auch ideal in das Konzept einer dezentralen Strom- und Nahwärmeerzeugung." So könne durch das Zusammenschalten vieler kleiner KWK-Anlagen ein so genanntes "virtuelles Kraftwerk" gebildet werden, das dann für den Ausgleich von Schwankungen in der zunehmenden regenerativen Stromerzeugung genutzt werden könne. Aktuelle Studien gehen mittlerweile davon aus, dass bis zum Jahr 2020 regenerative Energien und die Kraft-Wärme-Kopplung zusammen mehr als die Hälfte der in der EU verbrauchten Elektrizität liefern werden. Möhring: "Das stärkt zusätzlich die Rolle von Erdgas als natürlichem Partner der erneuerbaren Energien."


Erfolgreiche Markteinführung der WINGAS-Ökogasprodukte


Eine erfolgreiche Bilanz zog Möhring für den Handel von CO2-neutralem Erdgas, so genanntem Ökogas, das WINGAS seit Oktober anbietet. "Wir haben bereits mehr als eine Milliarde Kilowattstunden CO2-neutrales Erdgas absetzen können. Das entspricht dem Jahresverbrauch einer Stadt wie Chemnitz oder Gütersloh", zeigte sich der Geschäftsführer zufrieden. "Und die Tendenz ist weiter steigend." Mit WINGAS-Ökogas können Kunden Treibhausgas-Emissionen, die bei der Verbrennung von Erdgas entstehen, vollständig ausgleichen. Kompensiert werden die Emissionen durch CO2-Einsparungen bei Klimaschutzprojekten. Das Unternehmen unterstützt neben ausgesuchten Erdwärme- und Windprojekten, die regenerative Energie erzeugen, auch neue Technologieanwendungen zur Vermeidung von Emissionen. "Mit unserem Engagement können diese Projekte realisiert und nachhaltig betrieben werden", so der Geschäftsführer des Erdgasversorgers.

Die Auswahl der Projekte orientiert sich an strengen international geltenden Qualitätsvorgaben wie dem Gold Standard, der auch von Umweltorganisationen wie dem WWF unterstützt wird. Die Zertifikate, die von unabhängigen Instanzen wie dem UN-Klimasekretariat in Bonn anerkannt und geprüft sind, werden von WINGAS gekauft und anschließend vom Markt genommen und gelöscht. Die Kosten für die erworbenen Zertifikate werden auf den Gaspreis umgelegt. Dr. Ludwig Möhring: "Pro Haushalt sind das im Jahr rund 75 Euro, die der Endverbraucher für klimaneutrales Erdgas mehr bezahlt." Die emissionsmindernden Prozesse werden regelmäßig und lückenlos von anerkannten Organisationen wie dem deutschen TÜV überwacht.  

Darüber hinaus wird das WINGAS-Ökogasportfolio durch das Angebot von Bio-Erdgas ergänzt - unter anderem beliefern niedersächsische Landwirte WINGAS mit langfristig kontrahierten Biogasmengen. Möhring: "Durch die Beimischung von Biogas kann Erdgas seine hervorragenden CO2-Werte weiter verbessern. Und so seinen Vorteil gegenüber den anderen fossilen Energieträgern im Energiemix weiter deutlich ausbauen." Die Produktion von Biogas sei ein vorrangig regional geprägtes Geschäftsfeld, das mit Partnern vor Ort am effektivsten umgesetzt werden könne, so der WINGAS-Geschäftsführer. "Daher investieren wir zwar nicht selbst in Produktionsanlagen, treiben aber Projekte mit unseren Kunden voran und entwickeln Möglichkeiten der lokalen Einbindung von Biogas." Darüber hinaus unterstütze WINGAS Stadtwerke vor allem durch den Kauf und den Handel mit Bioerdgas. Die energetische Nutzung von Biomasse ist ein wichtiger Bestandteil der zukünftigen Energieversorgung und gewinnt weiter an Bedeutung. Bis 2020 sollen nach den Zielen der Bundesregierung jährlich sechs Milliarden Kubikmeter Biogas in das deutsche Erdgasnetz eingespeist werden.
 
Die WINGAS GmbH & Co. KG ist als europäisches Energieunternehmen im Erdgas-Handel und -Vertrieb an Kunden in Deutschland, Belgien, Frankreich, Großbritannien, Österreich, Dänemark, den Niederlanden und der Tschechischen Republik aktiv. Zu den Kunden gehören Stadtwerke, regionale Gasversorger und industrielle Großverbraucher. WINGAS ist ein Gemeinschaftsunternehmen des größten deutschen Erdöl- und Erdgasproduzenten, der BASF-Tochter Wintershall Holding GmbH, und der russischen OAO Gazprom.

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34117 Kassel
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