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09.06.2016

Nach Paris: Der Klimaschutz kann nicht warten!

WINGAS präsentiert sich auf dem BDEW-Kongress / Vorstellung einer neuen forsa-Umfrage: „Verbrauchern sind geringe Heizkosten und umweltfreundliche Technologien gleich wichtig“

Berlin/Kassel. Ein Umdenken in der Energiepolitik forderte Dr. Ludwig Möhring, Geschäftsführer der WINGAS GmbH, im Rahmen des diesjährigen Kongresses des Bundes Deutscher Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Unter dem Motto „Change – Neue Ideen, neue Formate“ diskutierten Vertreter aus Politik und Energiewirtschaft vom 8. bis 9. Juni in Berlin den Status Quo der deutschen und europäischen Energielandschaft. Auf dem Forum sprach sich Möhring für wirtschaftlich sinnvolle Klimaschutzmaßnahmen aus, die für den Bürger bezahlbar sind und gleichzeitig auch erfolgreich die CO2-Reduktion voranbringen: „Das Klimaabkommen von Paris ist nicht nur Vision, es ist ein klarer Handlungsauftrag für die Staaten und vor allem für Deutschland. Auch wenn es viele nicht hören wollen: Deutschland hat bei der CO2-Reduzierung in den vergangenen Jahren nichts erreicht. Das muss sich ändern, denn das CO2-Restbudget für dieses Jahrhundert ist spätestens in den 2040er-Jahren erschöpft, wenn der globale CO2-Ausstoß nicht gesenkt wird“, betonte Möhring vor über 1.400 Teilnehmern.

„Deutschland füllt bisher die Rolle als selbsternannter Vorreiter im Klimaschutz nicht aus, es fehlt der ernste politische Wille zum Klimaschutz. Wer das 1,5 Grad-Ziel verfolgt, kann nicht gleichzeitig auf Klimaschutzziele in 30 oder 40 Jahren schauen – dann ist es zu spät, dann ist unser CO2-Budget längst verbraucht“, unterstrich Möhring mit Blick auf die aktuelle Umweltpolitik der Bundesregierung. „Ich erwarte hier endlich klare Signale und ein echtes Bekenntnis von der politischen Spitze zum Klimaschutz als Treiber der Energiewende. Ernstgemeinter Klimaschutz setzt voraus, dass die Energiewende sich nicht im Ausbau von erneuerbaren Energien erschöpft, sondern dass der Fokus auf das CO2-optimierte und kostengünstige Miteinander von erneuerbaren und konventionellen Energieträgern gerichtet wird.“

Effektiver Klimaschutz werde nur gelingen, wenn konventionelle Energien und erneuerbare Energien Hand in Hand gehen, so Möhring weiter. Für die Gestaltung eines optimierten Energiemixes komme man an Erdgas nicht vorbei. Möhring: „Damit eine bezahlbare CO2-Reduzierung erreicht werden kann, muss Erdgas neben den erneuerbaren Energien die Hauptrolle spielen, was außerhalb Deutschlands längst allgemein anerkannt ist. Die Vorteile liegen auf der Hand: Erdgas ist als sauberster aller konventionellen Energieträger ein zentraler Baustein auf dem Weg in eine CO2-ärmere Welt.“

forsa-Umfrage: 61 Prozent bevorzugen den Energieträger Erdgas

Die Beliebtheit von Erdgas bei den Bundesbürgern bestätigt auch eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa zur Energieversorgung im Auftrag der WINGAS GmbH. In der Frage, welcher traditionelle Energieträger neben den erneuerbaren Energien eine tragende Rolle in der Energielandschaft spielen soll, sprachen sich 61 Prozent (2015: 59 Prozent) für Erdgas aus. Damit liegt Erdgas in der Gunst mit großem Abstand vor allen anderen traditionellen Energieträgern: 27 Prozent der Befragten favorisieren Erdöl, während Stein- und Braunkohle mit 17 und 16 Prozent die Schlusslichter sind. Für Kernkraft votierten hingegen nur noch 19 Prozent. Das ist ein Rückgang um fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Im Heizwärmemarkt genießt Erdgas bei deutlich mehr als der Hälfte der Haus- und Wohnungseigentümer großes Vertrauen. Weit über 50 Prozent präferieren Erdgas-basierte Technologien: 30 Prozent und damit sieben Prozent mehr als 2015 würden sich für eine Heizung mit Erdgas entscheiden – ein weiteres Fünftel der Befragten würde zudem auf eine Erdgasheizung in Kombination mit Solar- oder Erdwärme setzen. Weitere sieben Prozent wünschen sich eine stromerzeugende Heizung oder ein Brennstoffzellensystem auf Erdgasbasis. Für eine Wärmepumpe sprechen sich zwölf Prozent der Befragten aus. Nur jeder Zehnte würde zur Erdölheizung greifen. Hinsichtlich der Auswahlkriterien bei einem neuen Heizsystem sind den Befragten vor allem geringe Heizkosten wichtig. Für 35 Prozent der Haus- und Wohnungseigentümer ist dies entscheidend. Aber auch ein geringer CO2-Ausstoß steht bei der Anschaffung einer neuen Heizung hoch im Kurs: Für 34 Prozent der Haus- und Wohnungseigentümer ist dieser das wichtigste Kriterium.

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E-Mail: presse[at]wingas.de

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