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20.12.2010

Ohne Erdgas geht es nicht!

forsa-Umfrage: Parlamentarier sehen Erdgas neben den Erneuerbaren Energien in der künftigen Versorgung vorn

Berlin. Mehrheit für Erdgas: Auch wenn die Bundesregierung in ihrem Energiekonzept Erdgas nicht in dem Maße berücksichtigt hat, wie es Energiebranche, Wirtschaftsvertreter und selbst Umweltverbände erwartet hatten, messen die Bundestagsabgeordneten aller Parteien Erdgas neben den Erneuerbaren Energien die höchste Bedeutung bei der künftigen Versorgung Deutschlands bei. Bei den Abgeordneten bewerten 80 Prozent Erdgas als „bedeutenden Energieträger“ . Dies ergab jetzt eine Umfrage des Berliner Meinungsforschungsinstituts forsa bei 283 Vertretern aus Politik und Wirtschaft. Befragt wurden unter anderem mehr als 100 Mitglieder des Deutschen Bundestages. Die Erhebung wurde von forsa im Zeitraum von September bis November 2010 anhand eines Interviewleitfadens mithilfe computergestützer Telefoninterviews durchgeführt.

Öl und Kohle werden neben der Atomenergie demnach eine eher geringe Bedeutung für die künftige Energieversorgung zugeschrieben - wobei Kohle unter allen Energieträgern das Schlusslicht in der Zustimmung der Parlamentarier darstellt. Insgesamt 63 Prozent aller Befragten messen Kohle bei der Versorgung Deutschlands mit Energie eine eher geringe bis abnehmende Bedeutung bei. Ein Urteil, das von den Bundestagsabgeordneten (64 Prozent) und Experten aus Ministerien und EU-Kommission (65 Prozent) gleichermaßen gefällt wird.

Auch die Bewertung der Atomenergie fällt unter den 283 Befragten verhalten aus. Auf die Frage nach der zukünftigen Bedeutung von Atomenergie messen 27 Prozent dieser Energieform hohe bzw. steigende Bedeutung bei. Deutlich skeptischer sind die Parlamentarier: Lediglich 12 Prozent der Befragten sehen hier auch künftig Potential. Die Mehrheit spricht dagegen von Atomkraft als „Auslaufmodell“ (20 Prozent), „nicht verantwortbar“ (17 Prozent) oder mit „geringer bzw. abnehmender Bedeutung“ (17 Prozent).
 
„Das Umfrageergebnis zeigt, welche Bedeutung Erdgas fernab politischer Debatten bei den Bundespolitikern wirklich hat“, sagte Dr. Gerhard König, Sprecher der WINGAS-Geschäftsführung. Das Unternehmen ist einer der größten Erdgashändler Deutschlands und hatte die forsa-Umfrage in Auftrag gegeben. König zeigte sich nicht nur angesichts der Umfrageergebnisse zuversichtlich bei der künftigen Rolle des Erdgases in der Energieversorgung: „Mit dem zunehmenden Einsatz der Erneuerbaren Energien wächst auch das Potenzial des Energieträgers Erdgas. Denn erst Erdgas macht grüne Energie sicher“, so der WINGAS-Geschäftsführer: „Erdgas ist die fossile Energie mit den geringsten CO2-Emissionen – und hat daher im Grunde als einzige unter diesen Energieträgern eine klimaverträgliche Zukunft.“

Hinweis an Redaktionen: Die Ergebnisse der Meinungsumfrage sind auf Anfrage erhältlich.

 
Die WINGAS GmbH & Co. KG ist als europäisches Energieunternehmen im Erdgas-Handel und -Vertrieb an Kunden in Deutschland, Belgien, Frankreich, Großbritannien, Österreich, der Tschechischen Republik und Dänemark aktiv. Zu den Kunden gehören Stadtwerke, regionale Gasversorger, Industriebetriebe und Kraftwerke. WINGAS ist ein Gemeinschaftsunternehmen des größten deutschen Erdöl- und Erdgasproduzenten, der BASF-Tochter Wintershall Holding GmbH, und der russischen OAO Gazprom.

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E-Mail: presse[at]wingas.de

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