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13.06.2013

„Ohne Erdgas sind Klimaziele nicht zu erreichen“

Branchentreffen des Bundesverbandes der deutschen Energiewirtschaft (BDEW) in Berlin mit Gerhard König, Sprecher der WINGAS-Geschäftsführung

WINGAS für umweltfreundliche Modernisierung des Wärmemarktes.

Berlin/Kassel. „Klimaeffiziente Erdgassysteme können den Energieverbrauch deutlich senken und die CO2-Bilanz verbessern. Ohne Erdgas werden wir im Wärmemarkt unsere Klimaziele nicht erreichen“, sagte Gerhard König, Sprecher der WINGAS-Geschäftsführung, auf dem Branchentreffen des Bundesverbandes der deutschen Energiewirtschaft (BDEW) in Berlin. „Im Wärmemarkt sehen wir daher einen dringenden Modernisierungsbedarf“, erklärte König.

Der Umbau des Wärmemarktes ist integraler Bestandteil der Energiewende in Deutschland. Immerhin entfallen 40 Prozent des Endenergieverbrauchs und etwa ein Drittel der CO2-Emissionen in Deutschland auf den Wärmemarkt. Die Bundesregierung setzt sich ehrgeizige Ziele: Bis zum Jahr 2020 soll der Wärmebedarf in Deutschland um 20 Prozent im Vergleich zu 2008 sinken, der Primärenergieverbrauch im Bereich Wärme soll bis 2050 ganze 80 Prozent niedriger ausfallen. Insgesamt will die Bundesregierung fast 50 Prozent der angestrebten CO2-Reduktionen in Deutschland durch Einsparungen im Wärmemarkt erzielen.

„Wenn die Bundesregierung diesen Ansatz verfolgt, muss sie allerdings auch das richtige Anreizsystem setzen und CO2-Reduzierung belohnen – und zwar kosteneffizient und technologieoffen“, forderte König. „Ohne politische Impulse wird es schwierig.“ 

Heizungssanierungen bieten größtes Potenzial für CO2-Reduzierung

Um die CO2-Reduktion effektiv voran zu bringen, bieten Heizungssanierungen das größte Potenzial. Derzeit befinden sich nur gut ein Viertel der circa 20 Millionen privaten Heizungsanlagen auf dem neuesten Stand der Technik. „Die Nutzung erdgasbasierter Systeme ist der kosteneffizienteste Weg, um CO2-Emissionen zu verringern. Besonders klimaschonende und wirtschaftliche Erdgasheizungen – wie etwa Mikro- und Mini-KWK-Anlagen sowie Brennwertkessel – bilden eine wichtige, mehr noch: unerlässliche Ergänzung zu Gebäudedämmungen und anderen Ansätzen für mehr Energieeffizienz“, so König.

Schon bis 2015 könnten nach Einschätzungen der Experten des Energiewirtschaftlichen Instituts an der Universität Köln (EWI) in privaten Haushalten rund 28 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent durch neue Heizungen und Gasbrennwertsysteme eingespart werden. Das entspricht in etwa den jährlichen CO2-Emissionen von 3,5 Millionen Zwei-Personen-Haushalten.

„Erdgas ist nicht nur im Strom-, sondern auch im Wärmemarkt idealer Partner der Erneuerbaren. Erdgasbasierte Lösungen sind schnell zu installieren und wirtschaftlich zu betreiben. Für den nötigen umweltfreundlichen Umbau des Wärmemarktes bieten sie deshalb eine ideale Perspektive“, erklärte König.

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Königstor 20
34117 Kassel
Tel.: +49 (0) 561 99858-0 
E-Mail: presse[at]wingas.de

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