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28.08.2014

Positive Zwischenbilanz: Brennstoffzellen bewähren sich im Praxistest

WINGAS fördert gemeinsam mit Stadtwerken den Einsatz von erdgasbetriebenen Brennstoffzellen

Brennstoffzellen sind vor allem für kleine Unternehmen, Mietshäuser und Bürogebäude wirtschaftlich attraktiv | Aktiver Klimaschutz – Wirkungsgrad der Technologie liegt bei mehr als 85 Prozent

 

Kassel. Die passende Technologie zur dezentralen Versorgung mit  Wärme und Strom: In einem deutschlandweiten Praxistest erprobt die  WINGAS GmbH derzeit gemeinsam mit einigen Stadtwerken im Rahmen einer Förder-Kooperation verschiedene moderne erdgasbetriebene Brennstoffzellen-Anlagen. Nach einem Jahr konnte jetzt eine erste positive Zwischenbilanz gezogen werden. „Die eingesetzten Brennstoffzellen arbeiten zuverlässig und vor allem effizient – das hat die erste Phase unserer Testreihe eindrucksvoll gezeigt“, erklärt WINGAS-Geschäftsführer Dr. Ludwig Möhring, verantwortlich für Vertrieb. „Der Test verdeutlicht, dass die Technologie praxistauglich ist. Alle Testgeräte haben einwandfrei funktioniert.“ Der Erdgasversorger ist von der hocheffizienten Technologie überzeugt und unterstützt mit dem WINGAS-PartnerBonus-Programm für Stadtwerke den Einsatz unterschiedlicher Brennstoffzellen-Fabrikate. An dem derzeitigen Praxistest sind unter anderem die Stadtwerke Aachen (STAWAG), die Stadtwerke aus Gütersloh (SWG) und Bielefeld sowie die Technischen Werke Ludwigshafen (TWL) beteiligt, die die Brennstoffzellen  vorwiegend in Kleinunternehmen, Mehrfamilienhäusern und größeren Bürogebäuden installiert haben.  
 
WINGAS fördert bereits seit langem den Einsatz effizienter Erdgastechnologien im Heizungskeller. „Effiziente Erdgas-Technologien wie Brennwertkessel, Wärmepumpen oder die Brennstoffzelle als effizientester Vertreter der sogenannten „Mikro-KWK“-Anlagen können einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten“, erläutert Möhring. „Mehr als 85 Prozent  des anteiligen Primärenergieverbrauchs in  deutschen Haushalten entfallen auf den Heizungsbetrieb und die Warmwasserzubereitung.“ Doch gerade dabei gehe viel Energie verloren. „Ein großer Teil der etwa 20,5 Millionen Heizungsanlagen in Deutschland sind veraltet, beziehungsweise ineffizient, und verbrauchen deutlich mehr Energie als nötig“, so der WINGAS-Geschäftsführer weiter. „Durch den Einsatz moderner Geräte ließe sich der Energieverbrauch für die Wärmeerzeugung um mindestens 30 Prozent senken und gleichzeitig erhebliche CO2-Einsparungen erzielen“, erklärt Möhring auch im Hinblick auf die jüngst in Kraft getretene Energieeffizienzrichtlinie.
 
Testergebnisse überzeugen die teilnehmenden Stadtwerke
 
„Durch die kombinierte Nutzung von Strom und Wärme kann die getestete Brennstoffzellen-Technologie einen Gesamtwirkungsgrad von mehr als 85 Prozent erzielen“, erklärt Detlef Mirsch, Leiter Technische Dienstleistungen bei WINGAS. „Zudem werden gegenüber einer herkömmlichen Stromversorgung aus einem Kondensationskraftwerk und einer separaten Wärmeerzeugung 20 bis 30 Prozent CO2-Emission vermieden.“ Bereits in der ersten Testphase habe sich gezeigt, dass alle teilnehmenden Stadtwerke gute Erfahrungen mit den im Praxistest eingesetzten Brennstoffzellen sammeln konnten. „Die Auswertung der Testphase macht deutlich, dass sich die Brennstoffzellen-Technologie vor allem dann wirtschaftlich betreiben lässt, wenn die komplette KWK-Stromerzeugung für den Eigenbedarf genutzt werden kann.“ Gerade für kleinere und mittlere gewerblichen Betrieben sowie für größere Bürogebäude, die insgesamt mehr als etwa 15.000 kWh pro Jahr verbrauchen, ist der Einsatz einer Brennstoffzelle attraktiv.
 
„Für Stadtwerke ist der Trend zu mehr Energieeffizienz im Gebäudebereich eine große Chance“, betont Mirsch. Als lokale Partner vor Ort könnten sie ihre Kunden mit attraktiven Energiedienstleistungen unter Einbeziehung hocheffizienter Gastechnologien stärker an sich binden und neue Geschäftsfelder erschließen. Mirsch: „So werden sie vom reinen Energielieferanten zum kompletten Lösungsanbieter – wovon nicht nur das Unternehmen, sondern auch die Umwelt profitiert.“
 
WINGAS gehört zu den größten Erdgasversorgern Deutschlands. Das Energieunternehmen ist europaweit im Erdgashandel in Belgien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Österreich, Niederlande und der Tschechischen Republik aktiv. Zu den Kunden gehören Stadtwerke, regionale Gasversorger, Industriebetriebe und Kraftwerke.
 
Gemeinsam mehr Energie - www.wingas.com
 
Für interessierte Kunden:
Wenn Sie Interesse an dem WINGAS-PartnerBonus-Programm haben, wenden Sie sich bitte an:

Detlef Mirsch
Leiter Technische Dienstleistungen
Telefon: +49 561 301-1536
E-Mail: detlef.mirsch[at]wingas.de

Ihr Kontakt

Königstor 20
34117 Kassel
Tel.: +49 (0) 561 99858-0 
E-Mail: presse[at]wingas.de

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