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31.03.2015

Transportgebühren im Blick

Optimierte Verbrauchsprognosen helfen Kosten sparen

Richmond/ Kassel. Die Liberalisierung des britischen Energiemarktes ist in Europa am weitesten fortgeschritten. Viele dort eingeführte Maßnahmen werden später auch in anderen Ländern umgesetzt. „Eine Besonderheit des britischen Marktes ist beispielsweise, dass neben den Beschaffungskosten für Erdgas die Transportkosten eine wichtige Rolle spielen“, erläutert Andreas Pingel, Managing Director von WINGAS UK, und sieht hier noch erhebliches Optimierungspotential: „Denn bereits einmalige Kapazitätsüberschreitungen führen zu erheblichen Strafgebühren“.

Der Netzbetreiber kalkuliert die Transportkosten allein auf Basis des Vorjahresgasverbrauchs. Dabei werden die voraussichtliche Liefermenge und das voraussichtliche Tagesmaximum, also die Ausspeisekapazität berücksichtigt. Wird die so prognostizierte Pipeline-Kapazität in der Praxis überschritten, führt dies neben der fälligen Strafgebühr zu einer Erhöhung der Ausspeisekapazität, und somit auch einer Erhöhung der Transportkosten für den Rest des Jahres. „Aber auch Kapazitätsüberbuchungen können teuer werden, denn hier wird deutlich mehr Pipeline-Kapazität gebucht als tatsächlich benötigt“, so Pingel weiter.

Diese Mehrkosten wären jedoch leicht vermeidbar mit einer sorgfältigen Kalkulation des Erdgasverbrauchs, beispielsweise durch den Energieversorger. Dieser kann durch eine genaue Verbrauchsanalyse vergangener Jahre eine individuelle, optimierte Verbrauchsprognose erstellen. Optimierte Verbrauchsprognosen bewirken so, dass die bestellte Pipeline-Kapazität nicht über- oder unterschritten und somit Mehrkosten vermieden werden.

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34117 Kassel
Tel.: +49 (0) 561 99858-0 
E-Mail: presse[at]wingas.de

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