Presseservice der wingas.

Immer aktuell informiert

17.05.2012

WINGAS macht sich stark für Erdgas

Damit Erdgas in der zukünftigen Energiearchitektur in Deutschland eine angemessene Rolle spielt, geht WINGAS in die Offensive. In einem Brief wendet sich Geschäftsführer Gerhard König jetzt vor dem Energiegipfel im Bundeskanzleramt an den neuen Umweltbundesminister Peter Altmaier und warnt eindringlich davor, die Energiedebatte auf das Thema Strom zu reduzieren. Im nötigen Energiekonzept müsse Erdgas eine zentrale Rolle spielen, andernfalls drohe die Energiewende zu scheitern, schreibt König. Gleichzeitig startet ein bundesweiter Briefversand an die deutsche Politik. „Wir müssen heute die Zukunftsfähigkeit von Gas aufzeigen“, erklärt König die Kampagne.

In dem bundesweiten Mailing an Entscheider aus Bundes- und Landespolitik versendet WINGAS ein aktuelles Thesenpapier „Erdgas ist der Wegbereiter, Gas die Zukunft“. In dem Positionspapier fordert WINGAS eine verlässliche und bezahlbare Energieversorgung - auch nach der Energiewende - und weist auf die Bedeutung von Investitionen in die Gasinfrastruktur hin. "Investitionen in Gasspeicher, Transport- und Verteilnetze, die wir jetzt tätigen, sind richtig und notwendig - und zwar unabhängig davon, ob und in welchem Maße regenerativ gewonnenes Gas das natürliche ersetzen wird. Investitionen in die Gasinfrastruktur sind zukunftsflexibel", heißt es.

Das erneuerbare Energiezeitalter brauche aber zunächst noch im erheblichem Umfang und auf absehbare Zeit Erdgas als Partnertechnologie. "Denn Wind und Sonne schwanken in ihrer Energieerzeugung. Damit es auf dem Weg in Grüne nicht zu Blackouts kommt, brauchen die Erneuerbaren einen Partner, der diese Schwankungen flexibel und dezentral ausgleicht. Moderne Gaskraftwerke weisen höchste Energieeffizienzwerte auf. Zudem sind Gaskraftwerke - im Gegensatz zu den klassischen Grundlastkraftwerken Kernkraft und Kohle - dezentral und flexibel steuerbar", argumentiert WINGAS: "Kurzum: Gas ist das ideale Backup-System auf dem Weg ins Grüne."

Mit dem neuen Thesenpapier weist WINGAS zudem darauf hin, das Gasnetze die Stromnetze als Transportwege entlasten können. "Mit dem Gasnetz verfügen wir in Deutschland über bestehende, akzeptierte Infrastruktur, um Energie regional zu verteilen und vor Ort zu Verstromen. Gas und Stromnetze müssen als ein System betrachtet werden", heißt es. Zudem biete es eine weitere Lösung: Das Stromnetz selbst kann keine überschüssige Energie speichern, stets nur so viel Strom ins Netz aufnehmen, wie gerade vom Verbraucher entnommen wird. Hier liegt ein weitere entscheidender Vorteil von Gas: Denn das Gasnetz kann Energie speichern.

Ihr Kontakt

Königstor 20
34117 Kassel
Tel.: +49 (0) 561 99858-0 
E-Mail: presse[at]wingas.de

Ihr Kontakt

Königstor 20
34117 Kassel
Tel.: +49 (0) 561 99858-0 
E-Mail: presse[at]wingas.de