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12.02.2015

Zukunft ERDGAS präsentiert neue Studie zur CO2-Reduzierung im Gebäudebestand

Essen. Eine neue Studie von Zukunft ERDGAS zeigt, wie sich CO2-Emissionen im vermieteten Mehrfamilienhausbestand drastisch reduzieren lassen: „Klimaschutz ist möglich und bezahlbar, wenn die richtigen Maßnahmen ergriffen werden", erklärte Dr. Timm Kehler, Vorstand von Zukunft ERDGAS e. V., bei der Präsentation auf der Energiemesse E-world in Essen. Im Bestand der vermieteten Mehrfamilienhäuser lassen sich demnach bis 2050 rund zwei Drittel der CO2-Emissionen gegenüber 1990 vermeiden.

Die Studie "Sanierungsfahrpläne für Mehrfamilienhäuser: Wie kann die klimaeffiziente Sanierung des Gebäudebestands gelingen?“ basiert auf repräsentativen Fallbeispielen, die zu einem Gesamtergebnis hochgerechnet wurden. „Wir haben 724 gebäudeindividuelle Sanierungsfahrpläne erstellt und auf dieser sehr komplexen – und damit realitätsnahen – Grundlage ein Einsparpotenzial errechnet, das nicht nur wünschenswert, sondern auch realistisch ist“, sagte Kehler, der die Studie zusammen mit WINGAS-Geschäftsführer Ludwig Möhring, der auch stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender von Zukunft Erdgas ist, und Dr. Håvard Nymoen, Geschäftsführer Nymoen Strategieberatung, in Essen präsentierte. „Jeder Sanierungsfahrplan braucht einen Finanzierungsfahrplan. Deshalb haben wir nur solche Maßnahmen berücksichtigt, die sich Mieter und Vermieter auch wirklich leisten können.“

Schlüsselfaktor: effizientes Heizen
Die Studie zeigt: Effizientes Heizen ist der wichtigste Schlüssel für den Klimaschutz im Gebäudebestand. Drei Viertel der Sanierungsfahrpläne beginnen mit Maßnahmen im Bereich der Wärmeerzeugung, also verbesserter Heiztechnik oder dem Wechsel zu einem vorteilhaften Energieträger. Hier lässt sich bereits mit einem verhältnismäßig geringen Aufwand viel CO2 einsparen. Auch mit einem Zeithorizont bis 2050 spielt die Wärmeerzeugung die wichtigste Rolle: 60 Prozent der Klimaentlastung finden in diesem Bereich statt. Jeweils rund 20 Prozent entfallen auf Gebäudedämmung und Fenstertausch. „Energetische Sanierung sollte nicht mit Fassadendämmung verwechselt werden. Ein Sanierungsfahrplan besteht immer aus einer Abfolge sinnvoller und finanzierbarer Einzelschritte. Wer mit dem Heizungstausch beginnt, erzielt gute Einsparergebnisse und kann seine Investition schnell amortisieren“, erklärte Kehler.

Zukunft ERDGAS ist die Initiative der deutschen Erdgaswirtschaft. Sie setzt sich dafür ein, dass die Potenziale des Energieträgers Erdgas genutzt werden und informiert über die Chancen und Möglichkeiten, die Erdgas für die Energiewende und den Energiemix der Zukunft bietet. Getragen wird Zukunft ERDGAS von führenden Unternehmen der Erdgaswirtschaft wie Importeuren, Regionalversorgern und Stadtwerken. Die Heizgeräteindustrie und das Handwerk unterstützen die Initiative als Partner.

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Königstor 20
34117 Kassel
Tel.: +49 (0) 561 99858-0 
E-Mail: presse[at]wingas.de

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