Wertvoller Rohstoff Erdgas.

Zukunftsmotor CH4

Umweltfreundliche Wärme Effiziente Erdgasheizungen tragen zum Klimaschutz bei

Bei der Wärmeerzeugung ist Erdgas in Deutschland klar die Nummer 1: Kein anderer Energieträger wird so oft eingesetzt, um Wohnungen zu heizen und Wasser zu erwärmen – drei Viertel des hierzulande verbrauchten Erdgases fließen in den Wärmesektor. Rund 19 Millionen Wohnungen werden damit beheizt. Dafür gibt es viele gute Gründe: Das Erdgas kommt direkt ins Haus, so dass man keinen voluminösen Öltank braucht und sich auch nicht um seine regelmäßige Befüllung kümmern muss. 

Darum lässt sich eine Erdgasheizung auch sehr einfach nachträglich in Gebäude einbauen. Gerade in Verbindung mit Solarthermie bietet Erdgas nicht nur die ökoeffizientesten Lösungen, sondern auch die ökonomischsten. Insbesondere vor dem Hintergrund einer wirtschaftlich nicht immer realisierbaren Gebäudewärmedämmung und -sanierung ist der Einsatz effizienterer Heiztechnik oft der günstigere Weg zum gleichen Ziel: der Verringerung des CO2-Austoßes.

Ihr Ansprechpartner

Detlef Mirsch
Königstor 20
34117 Kassel
Tel.: +49 (0) 561 99858-1536
E-Mail: detlef.mirsch[at]wingas.de

Erdgas verbrennt mit deutlich weniger CO2-Emissionen

Erdgas-Heizungen sind aber nicht nur sehr komfortabel – sie sind auch prinzipiell viel umweltfreundlicher als Ölheizungen oder Kohleöfen, weil Methan bei seiner Verbrennung weniger Kohlendioxid erzeugt.
 
Ein weiteres Plus für die Umwelt: Auch Biogas, das heißt Gas, das durch Vergärung von Biomasse hergestellt wird, lässt sich nach einer vorherigen Aufbereitung ins deutsche Erdgasnetz einspeisen. So wird das Klima noch weniger belastet.

Erdgas ist aber auch deshalb so beliebt, weil moderne Heizungen heute fast seine gesamte Energie nutzen können. Dank der inzwischen weit verbreiteten "Brennwerttechnik" erreichen sie Wirkungsgrade von über 100 % – und das mit einem höchst simplen Verfahren: Der Brennwertkessel ist ein Heizkessel für Warmwasserheizungen, der den Energieinhalt (Brennwert) von Erdgas nahezu vollständig nutzt.

Denn anders als konventionelle Kessel setzt er auch die Kondensationswärme des im Abgas enthaltenen Wasserdampfes zur Wärmebereitstellung ein. Bei konventionellen Kesseln entsteht dagegen beim Verbrennen von Gas ein so genannter latenter Abgasverlust. Die neuen Brennwertkessel senken somit die Emissionen und die Heizkosten.

Das Dreamteam: Erdgas und Wärmepumpen

Erdgas lässt sich auch bestens mit einer Wärmepumpe kombinieren – in diesem Fall dient es zum Beispiel dazu, einen Kompressor anzutreiben, der die Umweltwärme auf ein höheres Temperaturniveau hebt („gasmotorische Wärmepumpe“). Bei den „Absorptions-Gaswärmepumpen“ wird das Erdgas verbrannt, um Druck und Temperatur einer Mischung von Wasser und Kältemittel zu erhöhen. Sie arbeiten ganz ohne mechanische Verdichtung durch einen Kompressor – ebenso wie die Absorptions-Wärmepumpen: Sie nutzen einen Gasbrenner, um Wasser aus einem Feststoff (Zeolith) auszutreiben und so den Kreislauf in Gang zu halten. Dies erhöht den Wirkungsgrad deutlich: Im Vergleich zu einer konventionellen Erdgasheizung sinken der Energieverbrauch und die CO2-Emissionen durch den Einsatz von Gaswärmepumpen um bis zu 30 Prozent.

 

Zahlreiche Informationen und praktische Tipps für Verbraucher rund um das Thema Heizungsmodernisierung bietet die Webseite www.moderne-heizung.de von Zukunft Erdgas e.V.

WINGAS fördert umweltfreundliche kleine KWKs (im Leistungsbereich von 1-20 kWel)

Neben Brennwertgeräten und Gaswärmepumpen liegen auch Mikro-KWKs im Trend, also kleine dezentrale Anlagen, die in Kraft-Wärme-Kopplung Strom produzieren und gleichzeitig die Abwärme zum Heizen nutzen. Auch sie haben Wirkungsgrade von mehr als 90 Prozent und können dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten - die CO2-Emissionen sinken im Vergleich zur getrennten Strom- und Wärmeversorgung um bis zu 30 Prozent. WINGAS bietet Stadtwerken darum den "KWK-Partnerbonus" an: Sie können Mikro-KWKs als Contracting-Dienstleistung an Endverbraucher vermarkten.

WINGAS gewährt für kleine KWK-Anlagen einen Investitionszuschuss als Einmalbonus in Abhängigkeit von der jeweiligen elektrischen Geräteleistung (in 2013 maximal 2.000 Euro je Gerät). Die derzeit noch recht teuren Mikro-KWK-Anlagen erhalten darüber hinaus zusätzlich noch einen jährlichen Betriebskostenbonus.

Im Rahmen eines weiteren Förderprogramms "Brennstoffzellen-PartnerBonus" führt WINGAS gemeinsam mit seinen Kunden ab Herbst 2013 abschließende Brennstoffzellen-Feldtests durch, da derartige Geräte kurz vor dem Markteintritt (2014/15) stehen. Dabei übernimmt WINGAS Aufwendungen bis zur Höhe der Gerätekosten sowie eine zweijährige Vollwartung der Geräte.

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